Archiv | Februar, 2013

Bitte gehen Sie am kommenden Sonntag zur Wahl!

28 Feb

Liebe Unterschleißheimerinnen und Unterschleißheimer,

002_1_neu1_Presseals Wähler treffen Sie am 3. März die Entscheidung über den Ersten Bürgermeister in unserer Stadt für die kommenden sieben Jahre. Ich bewerbe mich um dieses Amt.

Ich will Unterschleißheim fit machen für die Zukunft und wichtige Themen voranbringen: Eines meiner Hauptziele ist eine stärkere Bürgerbeteiligung bei wichtigen kommunalen Fragen und mehr Transparenz im Rathaus. Wir brauchen eine Stadtentwicklung mit Weitblick, die auch  die Verkehrsprobleme richtig angeht. Dazu gehört ein konsequenter Ausbau des öffentlichen Personen-Nahverkehrs. Mein Ziel ist auch, unsere Zentren Bezirksstraße und IAZ zu erhalten und weiter zu entwickeln, um langfristig eine wohnortnahe Grundversorgung zu sichern. Ich will die Lebensqualität der Senioren in den Mittelpunkt rücken und die Kinderbetreuung weiter ausbauen. Voranbringen werde ich auch den Ausbau regenerativer Energien und Konzepte der Energieeinsparung. Bei Allem dürfen wir die Schulden von heute nicht den künftigen Generationen „vererben“. Dazu braucht es weiter eine optimale Unterstützung aller Unternehmen und Betriebe durch eine exzellente Wirtschaftsförderung zum Erhalt der Arbeitsplätze und der Gewerbesteuereinnahmen.

Eine Bürgermeisterwahl ist eine Personenwahl. Die Fähigkeiten, die Ziele und die Glaubwürdigkeit der Person sind ausschlaggebend.

Als Dritter Bürgermeister, Stadt- und Kreisrat habe ich die notwendige langjährige kommunalpolitische Erfahrung. Durch meine beruflichen Erfahrungen als Diplom-Ingenieur und Projektmanager bei BMW bringe ich frischen Wind und neue Ideen ins Rathaus. Als junger Familienvater weiß ich, wie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele ist. Ich kenne die Vereine und deren wertvollen Beitrag für das Zusammenleben in unserer Stadt.

Bei meinen Hausbesuchen in allen Ortsbereichen habe ich nicht nur viele positive Rückmeldungen bekommen, sondern auch bei zahlreichen interessanten Gesprächen immer wieder gute Vorschläge und Verbesserungsideen erfahren. Dieser direkte Kontakt mit vielen Bürgerinnen und Bürgen ist für mich von großer Bedeutung und diesen direkten Kontakt werde ich weiter suchen und pflegen.

Nutzen Sie Ihr Wahlrecht – gehen Sie am 3. März zur Wahl.
Ich bitte um Ihr Vertrauen.

Christoph Böck

Was jungen Leuten in Unterschleißheim fehlt …

23 Feb

… zeigt auf humorvolle Weise der Clip „Megacity Unterschleißheim“ von Danilo und seinen Freunden auf YouTube:

Über den Clip – und welche Wünsche Jugendliche in Unterschleißheim haben – wurde auch bei „Billard mit IMG_1403_kleinBöck“ im L.A. Twenty gesprochen.

Und was fehlt Euch so in Megacity Unterschleißheim?

Voller Saal bei der Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten

22 Feb
Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl im Bürgerhaus

Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl im Bürgerhaus

Über 800 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Diskussion der vier Bewerbern für das Amt des Ersten Bürgermeisters in Unterschleißheim am vergangenen Montag verfolgt, die vom Lohhofer&Landkreis Anzeiger veranstaltet wurde.  Eine durchaus interessante Runde mit Jürgen Radtke, Martin Reichart, Brigitte Weinzierl und mir unter der Leitung der beiden Moderatoren Roman Kirschner und Ronny Kirsch, wie ich meine, bei der auch die Unterschiede der Bewerber und deren Ziele deutlich wurden.

Wie ist Ihre Meinung? Schreiben Sie doch einfach einen Kommentar mit Ihrer Sicht zur Podiumsdiskussion in meinen Blog!

Für alle, die am Montag nicht dabei sein konnten, hier der Bericht aus der aktuellen Ausgabe des Landkreis Anzeigers zur Podiumsdiskussion:

Spitzengespräch im Bürgerhaus

Die vier Bürgermeister-Kandidaten beziehen Stellung

Unterschleißheim – Während der öffentlichen Vorstellung am Montagabend, die durch den „Landkreis Anzeiger“ und dessen Herausgeber Peter Zimmermann mit seinen Moderatoren Roman Kirschner und Ronny Kirsch organisiert wurde, agierten die vier Bürgermeisterkandidaten Christoph Böck (SPD), Jürgen Radtke (Grüne), Martin Reichart (Freie Bürgerschaft) und Brigitte Weinzierl (CSU) diplomatisch bis vorsichtig. Von Attacken auf den jeweiligen Kontrahenten war nichts zu spüren, alle vier Bewerber zogen sich bei der Beantwortung wichtiger Fragen fast ausschließlich auf Allgemeinplätze zurück. Einzig beim Thema „Gewerbeentwicklung“ blitzten konträre Positionen auf, ansonsten schien das Motto zu lauten: Auf der Zielgeraden bloß keine Fehler machen!

Die Unterschleißheimer hatten ihren Kandidaten eine große Bühne bereitet, das Bürgerhaus war bis auf den allerletzten Platz gefüllt. Viele mussten sogar während der beiden Stunden auf Stehplätzen dicht an die Wand gedrängt ausharren. Aber schließlich geht es beim Unterschleißheimer Mandat um einen nicht unwichtigen Posten. Für sieben Jahre wird der am 3. März Gewählte das Oberhaupt über 27.500 Einwohner und bestimmt über ein jährliches Haushaltsvolumen von 140 Millionen Euro. Amtsinhaber Rolf Zeitler geht nach 24 Jahren im April in den Ruhestand. Sollte am 3. März kein Bewerber mehr als die Hälfte der Stimmen holen, gibt es zwei Wochen später einen zweiten Wahlgang.

Eine Vorstellungsrunde brauchte eigentlich niemand.Böck, von Moderator Roman Kirschner als der „Wohlfühlkandidat der SPD“ tituliert, war bei der „Aufwärmrunde“, in der die Kandidaten sich und ihre Ziele vorstellten, als Erster an der Reihe. „Bürgernah, bewährt und bereit“ lautet sein Wahlkampfmotto. Hinter den drei Schlagworten verberge sich eine stärkere Bürgerbeteiligung, die er, als jüngster Bewerber, herausstellen wolle. Seit 13 Jahren ist der Kommunalpolitiker aktiver Stadtrat, steht als Kreisrat und Dritter Bürgermeister im ständigen Austausch mit Kommunalpolitikern anderer Kommunen. „Ich bin bereit, langfristige Visionen nicht nur zu entwickeln, sondern auch umzusetzen“, formulierte Böck sein Wahlkampfversprechen. Radtke, „das Grüne Gewissen von Unterschleißheim“, kandidiere, um den Aufschwung der Grünen, der in der Bundesrepublik zu spüren sei und nach 30 Jahren nun endlich Früchte trage, auch in Unterschleißheim zu nutzen und umzusetzen. Geprägt durch die Anti-Atompolitik und die Friedensbewegung habe er nun, nach 11 Jahren Pause im Stadrat, genügend Politik aus der Distanz gesehen. Martin Reichart (Freie Wähler), tituliert als „Hochhausverhinderer“, sieht sein weiteres Engagement für die „Bahn im Tunnel“ ungebrochen, er stellt sich nach 2007 zum zweiten Mal einer Kandidatur zum höchsten Amt der Stadt. Reichart, der das Bürgerbegehren gegen die Menlo-Towers und das Hochhaus-Hotel an der Carl-von-Linde-Straße unterstützt hatte, bekräftigte weiterhin seinen Standpunkt, dass er nichts gegen Hochhäuser habe, solange sie städtebaulich verträglich, nützlich und unabhängig von einem Investor seien. Brigitte Weinzierl (CSU) präsentierte sich mit dem Grundsatz: „Es gibt zu jeder Aufgabe eine Lösung“ und versprach, im Falle der Wahl, sich für eine soziale und zukunftsorientierte Wohlfühlstadt einzusetzen. Sie unterstrich ihre Vorzüge als eine Frau, die sich analytisch und sachlich sowie lösungsorientiert mit Themen auseinandersetzt, genügend Lebens- und Politikerfahrung brächte sie mit.Bericht-LLA-Podiumsdiskussion

Hätte die Stadt einen Applaus-Messer aufgestellt, bis zu diesem Zeitpunkt wäre keine eindeutige Präferenz für einen der Kandidaten auszumachen gewesen. Angesprochen, wie Unterschleißheim auf die demographischen Veränderungen reagieren müsse, ist sich Reichart sicher, „dass wir hier einiges zu leisten haben, wir sind nicht gut vorbereitet, viele Chancen wurden verpasst“. Die Aufenthaltsqualität im Seniorenheim am Valentinspark sei schlecht und berge nur wenig Lebensqualität. „Zu wünschen sei eine stärkere Vernetzung, der Dialog und die Kommunikation zwischen Jung und Alt.“ Weinzierl fokussierte sich darauf, die „Qualität des Lebens zu Hause möglichst lange zu erhalten“, die Stadt müsse hierzu die finanziellen und organisatorischen Mittel zur Verfügung stellen. Aktiv eingebunden via eines Wahlrechts für ausländische Bürger auf kommunaler Ebene möchte Radtke die ausländischen Bürger IN Unterschleißheim sehen, die mit 14,1% einen erheblichen Bevölkerungsanteil ausmachen. „Da gerade Gruppen mit Migrationshintergrund finanziell oft schlechter gestellt sind“ forderte er – nicht nur für diese – bezahlbaren Wohnraum. Stark differierten die Aspiranten beim Thema Gewerbeansiedlung. Während Weinzierl aufgrund der Infrastruktur für Unterschließheim sehr gute Voraussetzungen für einen anhaltenden boomenden Wirtschaftsstandort sieht, würde Radtke hier gerne die Bremse ziehen. „Wir brauchen keine weitere Gewerbeansiedlung, wir müssen weg von der einseitigen Gewerbe-Orientierung.“ Reichart hingegen sieht das Heil in einem qualitativen Wachstum, das bestehende Gewerbegebiet gelte es in sich zu verbessern, „hier müssen wir aus dem Bestand mehr herausholen“. Ähnlich Böck, der keine Notwendigkeit sieht, neue Gebiete auszuweisen, „wir müssen aber die Attraktivität der bestehenden steigern“. Das Ziel sei, keinen global player zu verlieren.

Unwahrscheinlich, dass bei vier Kandidaten der erste Urnengang bereits ein eindeutiges Ergebnis bringt. Auf die „Koalitionsfrage“, wer mit wem als Primus und Vize zu „regieren“ beabsichtige, konnten alle vier eine Antwort geben, Böck ist für SPD/CSU, Radtke für Grün/Rot, Reichart und Weinzierl sprachen sich hingegen einmütig für eine FW-/CSU-Zusammenarbeit aus.

Sabina Brosch

Die Bezirksstraße der Zukunft – attraktiver und lebendiger

17 Feb

Keine Frage: Die Lohhofer mögen ihre Bezirksstraße. Hier wollen sie ihre Einkäufe tätigen, von den Blumen bis zu den Lebensmitteln, aber auch gerne einfach mal ratschen oder zum Frühstücken gehen. Aber viele wünschen sich auch Verbesserungen.  Auf den schmalen Gehsteigen geht es eng zu, die Fahrradfahrer fühlen sich weder auf der Straße noch auf den Fußwegen wohl oder sicher, es gibt wenig Grün und kaum Plätze zum Verweilen. Das Ein- und Ausparken aus den senkrechten Parkplätzen ist unübersichtlich und führt regelmäßig zu Blechschäden. Das Erscheinungsbild mit den vielen Fahrzeugen ist alles andere als attraktiv. Und das „Überleben“ der Bezirksstraße hängt stark vom Erhalt der großen Lebensmittelgeschäfte ab: „Penny“ und „Norma“ haben sie bereits verlassen, geblieben sind nur noch „Tengelmann“ und der Biomarkt. Ohne diese Anziehungspunkte fehlt aber ein wichtiger Teil der Laufkundschaft für die anderen Geschäfte.
Und nach 19.00 Uhr ist selbst an schönen Sommertagen kaum etwas los. Dabei wäre es  der Wunsch vieler, an lauen Sommerabenden in der Bezirksstraße zu flanieren, die Schaufenster zahlreicher netter Läden betrachten zu können, Leute zu treffen und auf einer schönen Terrasse zu essen, bevor man sich danach noch in Richtung Eisdiele aufmacht oder einen Cocktail in einer Bar trinkt.

Was kann also getan werden?

Ich meine, es braucht mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer, mehr Grün und mehr Flächen zum Verweilen. Im zentralen Bereich von der Allee- bis zur Buchenstraße ist das nur möglich, wenn die Senkrechtparkplätze in Längsparkplätze
umgewandelt werden und der frei gewordene Raum genau für eine solche Gestaltung genutzt wird. Es ist sicher wünschenswert, wenn mehr Bürger mit dem Rad oder zu Fuß in die Bezirksstraße kommen, aber es braucht natürlich auch weiterhin ausreichend Parkplätze. Eine zentrale Parkmöglichkeit, von der aus man gut zu Fuß seine Einkäufe tätigen kann, ist die beste Lösung – ohne Nachteile für die Einzelhändler. Im Gegenteil: Weniger parkende Autos werden der  Attraktivität sicherlich zu Gute kommen und mehr Kunden anlocken.

Flaniermeile Bezirksstraße

Auch eine vernünftige „Gastronomisierung“ der Straße ist ein richtiger Schritt. Wenn nach Ladenschluss Cafés und Gaststätten geöffnet bleiben, würde sich die Bezirksstraße zusätzlich mit Leben füllen. Dabei dürfen freilich die Bedürfnisse der Anwohner nicht unberücksichtigt bleiben. Gäbe es mehr Platz zwischen Ladenzeile und Straße würde die Möglichkeit bestehen, Tische und Stühle aufzustellen und so auch das entsprechende „Flair“ zum Verweilen geschaffen werden.

So sieht das Ortszentrum in Erding aus.

So sieht das Ortszentrum in Erding aus.

Dass das möglich ist, haben uns andere Kommunen bewiesen – zum Beispiel Erding. Auch wenn dazu natürlich die Geschäftsleute und Immobilienbesitzer gefragt sind, können die Stadt und ihr Bürgermeister ebenso viel dazu beitragen, um die Bezirksstraße attraktiver und lebendiger zu gestalten. Der geplante Erweiterungsbau am Alten Rathaus für das neue Heimatmuseum und die Kultur ist ein richtiger Schritt in diese Richtung.Ebenso muss über die Verkehrsgestaltung zwischen Allee- und Buchenstraße nachgedacht werden. Es gilt, mit der 2015 fertig gestellten Straßenunterführung am Bahnübergang keinen weiteren Durchgangsverkehr vom Gewerbegebiet in Richtung B13 und Autobahn in die Bezirksstraße zu ziehen. Hier gibt es sicher verschiedene Lösungsmöglichkeiten wie beispielsweise eine Zone gleichberechtigten Verkehrs, in der auch Auto- und Anlieferverkehr für die Geschäfte weiterhin möglich bleibt.

Es sind Ideen, die nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können, die aber für das Bestehen der Bezirksstraße als  Einkaufs- und Ortszentrum erforderlich sind. Und dafür stehe ich.

Faschingsumzug 2013

9 Feb

Toller Faschingsumzug trotz fehlender Wagen. Mir hat es Spaß gemacht mit dem SV Riedmoos dabei zu sein. Großartig, dass so viele Vereine aus Unterschleißheim und Umgebung mit schönen Ideen mitgemacht haben. Aber hoffentlich Faschingsumzug 2014 auch wieder mit zahlreichen Faschingswagen!

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Empfang für soziales Engagement in Ehrenamt und Beruf

3 Feb
Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Engagierte aus den sozialen Einrichtungen und Institutionen unserer Einladung am vergangenen Donnerstagabend folgen konnten. Etwa 150 Gäste kamen zum Empfang der SPD für soziales Engagement in Ehrenamt und Beruf in das Bürgerhaus in Unterschleißheim. Eingeladen waren nicht nur die Leiter sondern auch die angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter wie z.B. Schulweghelfer, Kindergärtnerinnen oder Erzieherinnen.
Im Anschluss an meine Begrüßung und der Ansprache der Landrätin Johanna Rumschöttel zu sozialen Themen im Landkreis und zum Miteinander von Ehrenamt und Beruf im sozialen Bereich nutzten die Gäste die Veranstaltung zu einem lebhaften Gedanken- und Meinungsaustausch.

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